Gleich mal vorne Weg: Ich möchte mit diesem Beitrag niemandem auf die Füße treten oder gar verletzten. Auch wenn manche meiner Formulierungen evtl. etwas harsch oder abwertend erscheinen könnten, sind sie in keinster Weise so gemeint sondern eher locker bzw. umganssprachlich.
So, nachdem das geklärt wäre….
Seit einiger Zeit, spätestens seit dem ich mich in spirituellen Communities des www herumtreibe, fällt mir eine (Tat- ?) Sache häufiger auf:
Viele – wenn nicht gar der Mehrheit – der Menschen, die ein magisches Talent besitzen bzw. dieses aktiv nutzen, zeigen mehr oder weniger deutlich einen Hang zu psychischen und/oder emotionalen “Störungen”; also z.B. Depressionen (auch manische), Psychosen, sogar Formen von Schizophrenie.
Mit dieser Beobachtung stehe ich nicht allein, ich habe mich mit mehreren Leuten darüber unterhalten und diese teilen meine Auffassung. Mir stellt sich jetzt die Frage nach der Beziehung zwischen Magie und “Psychose”. Dazu habe ich verschiedene Gedankenansätze, von dene mir allerdings keiner eine befriedigende Antwort gibt.
Erstens: Jeder Mensch besitzt ein mehr oder wemiger ausgeprägtes Talent für Magie, aber die wenigstens wissen es oder können damit arbeiten. Diejenigen mit einer psychischen “Störung” sind (meistens durch Therapie) daran gewöhnt, sich mit ihrer eigenen Psyche und ihren Emotionen auseinander zu setzen und kommen daher eher in Kontakt mit dem magischen Talent. (Das ist die Meinung einer lieben Freundin von mir, die auch am ehesten meine Frage beantwortet.)
Zweitens: Die Magie selber ist die “Störung”. Irgend etwas “stimmt nicht” und führt zum “austicken” des restlichen Verstandes. (Beängstigend und unangenehm, daher eine nicht wünschenswerte Erklärung)
Drittens: Magische Fähigkeiten (woher auch immer sie kommen) bzw. ihre Benutzung sind in unserer modernen Gesellschaft nicht nur selten, sondern auch nicht akzeptiert. Viele talentierte Mensche wissen nicht nur um die Natur ihrer Fähigkeiten, sondern bekommen von ihrer Umwelt auch noch eingeredet, dass etwas mit ihnen nicht stimmt (”Du spinnst; das bildest du dir nur ein; du gehörst in die Klapse; nehmen Sie dieses Medikament, das hilft Ihnen” und der gleichen). Schließlich glauben sie selbst, dass sie “verrückt” sind und viola – wir haben die schönste hausgemachte psychische Krankheit. (Die Theorie meiner Reikilehrerin. Wurde mir von einer Bekannten bestätigt, die wegen einer pysiologischen Sache in einer neurologischen Klinik war und viele begabte Menschen traf, die glaubten, ihre Visionen wären Wahnvorstellungen.)
Ich habe diese Gedanken mal auf ein paar Internetforen zur Diskussion gegeben und bin mal gespannt auf die Antworten…

Hi Rabe
ich hab meine Antwort im Forum gepostet
Schönen Sonntag
Dreamy
Ja,.. klar…
alle Drei Punkte treffen zu *g*
Ein magisches Weltbild ist unserer Gesellschaft eine psychische Störung und kann einen verrückt machen, wenns einem nicht erklärt wird.
(also die Unterdrückung der Fähigkeiten/Möglichkeiten)
Wenn wir aber anfangen auf uns und unsere Empfindungen/Wahrnehmungen zu hören, (evt. mit Hilfe eines guten Therapeuten) ist es ein Schritt zum positiven Umgang mit diesen Dingen
liebe Grüsse
Iffi
Überzeugungen schaffen Überzeugte.
Was immer Du glaubst kerkert Dich ein.
7 von 10 Personen glauben wirklich, das in Betracht ziehen von mehr
als einer Option ist schon gleichbedeutend mit einer differenzierten Blickweise.