Gebetskreise

7 02 2008

 

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Gebetsketten kennen wir aus verschiedenen Kulturen und Religionen, besonders aus Christentum, Islam und Buddhismus, wobei bei uns in Mitteleuropa wahrscheinlich der katholische Rosenkranz das bekannteste Beispiel ist. Man benutzt sie normalerweise, um eine bestimmte Zahl bzw. einen bestimmten Zeitraum von Gebeten einzuhalten und als Konzentrationshilfe.


Unabhängig von der Religion würde ich sagen, dass sich dabei insbesondere um eine tolle Möglichkeit handelt, Meditation zu lernen und zu üben. Man konzentriert sich auf die Worte, auf die Perlen zwischen den Fingern und hat eine bestimmte Zeit, mit der man einfach irgendwann durch ist.

Inspiriert durch einen Beitrag von Papaver im Zauberwald habe ich mich letztens hingesetzt und mir eine Gebetskette gebastelt.

28 kleine Perlen bilden einen Mondzyklus und sind unterteilt in 4 Gruppen zu 7 Perlen (4 Wochen). Dazu kommen 4 große Perlen als zusätzliches Symbol für Neumond, Vollmond, zu- und abnehmender Mond, ausserdem für die 4 Elemente.

Die weiße (nicht blaue, auch wenn sie auf dem Bild blau wirkt) steht für den Vollmond und ist als erkenn- und ertastbarer Anfang- und Endpunkt gedacht. Ich steh da nicht so auf Anhänger, die Kette symbolisiert den Zyklus, den Kreis, und der hat ja weder Anfang noch Ende.

Die Vollmondperle ist aus weißer Jade, die anderen bestehen aus Horn.

Mein erster Versuch für eine Gebetskette (dafür hatte ich meinen alten Holzrosenkranz auseinandergenommen *lol*) hatte zusätzlich noch (um eine “glatte” Zahl, nämlich 40 zu bekommen) noch 8 Perlen für die Sabbate in der Anordnung 7 1 1 1 7 1 1 1 7 1 1 1 7 1 1 1.

Was man damit anfangen kann? Mantren rezitieren und singen z.B. diese:

http://youtube.com/watch?v=BDSu0-qDFQ8
http://www.youtube.com/watch?v=jA-5DymXMps
http://www.goettinnenklang.de/deutsch/index.php?page=s#selene


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