„Die Gegenwart jener, die die Wahrheit suchen, ist unendlich viel besser als die derjenigen, die glauben, die Wahrheit gefunden zu haben.“ – Terry Pratchett
Nicht, dass ich das nicht schon gewusst hätte. Auch der alte Grieche Dioskurides schreibt:
Genossen hilft er den an Blutspeien Leidenden; dagegen ist er Wahnsinn erregend, wenn er von Gesunden genommen wird, reichlich mit Wein getrunken, wirkt er gar tödlich.
Ein netter Artikel zum Thema hat mich heute per Mail ereilt und ist HIER zu finden.
Nun, „Dunkelheit“ ist im Ruhrgebiet relativ, macht doch die Lichtvermutzung aus der Nacht immer noch ein trübes Zwielicht, selbst an abgelegenen Orten am Ruhrufer. Aber auch „abgelegener Ort“ ist hier ein relativer Begriff.
Stille umfängt mich, als ich am Fluss sitze und die fünf Kerzen, eine für jeden Vollmond seit Yul, entzünde. Das Wasser fließt schnell an dieser Stelle; nur selten ist ein Gluckern zwischen den Steinen zu hören. Zu meiner linken, am anderen Ufer, liegt der Tagsüber von Menschen volle Leinpfad einsam und verlassen. Zu meiner rechten, im Wäldchen am Steilhang, ruft ein Vogel.
Vor mir schiebt sich der Vollmond aus den Wolken über dem Isenberg und beleuchtet das Tal, wirft einen silbernen Streifen über den Fluss und freut sich an den Fledermäusen, die in seinem Licht tanzen und jagen.
Aua. Das war ein langer Fall. Was wohnen die Dosenöffner auch in Höhlen aus Stein, wo man sich nicht richtig festhalten kann?! Erstmal strecken… Gut, alle Knochen ganz und am richtigen Platz. Und was mach ich jetzt? Kann mich ja mal umsehen, wenn ich schon mal hier unten bin…